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StudySmarter: Lernen mit KI

Lernen

4,0
Bewertung
10.00M
Installationen
Free
Preis
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Analysiert von App-foxy

Beim Lernen entscheidet für mich nicht nur, wie viele Funktionen eine App besitzt, sondern ob ich auch an einem müden Abend schnell das Richtige finde. StudySmarter: Die Lernapp richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studierende und verbindet Karteikarten, Notizen, Lernzettel und einen Lernplan in einer Oberfläche. Ich habe sie deshalb weniger als bloße Sammlung einzelner Werkzeuge betrachtet, sondern als digitalen Lernort, der unterschiedliche Arbeitsweisen zusammenführen soll.

Die App stammt von Vaia, ist kostenlos erhältlich und gehört im Bereich Lernen zu den bekannteren Angeboten. Im Google-Play-Store kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,0 bei rund 32.000 Bewertungen und mehr als 10 Millionen Installationen. Das spricht für eine breite Nutzung, ersetzt aber nicht den eigenen Blick auf die Frage, wie gut die App im Alltag mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Geräten und Lernsituationen funktioniert.

Mein Eindruck fällt insgesamt positiv, aber nicht vorbehaltlos aus: Wer Lernstoff aktiv wiederholen und seine Unterlagen strukturieren möchte, bekommt ein vielseitiges Werkzeug. Wer dagegen eine völlig ruhige, minimalistische Oberfläche oder ausschließlich handschriftliches Arbeiten sucht, kann sich von der Fülle an Möglichkeiten schnell etwas überfordert fühlen.

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Lesbarkeit und Navigation im Lernalltag

In diesem Abschnitt geht es darum, wie ich die verschiedenen Lernbereiche so anordne, dass ich möglichst wenig Zeit mit Suchen verliere. Eine feste Reihenfolge kann helfen, den Wechsel zwischen Material und Wiederholung überschaubar zu halten. Wie leicht sich diese Abläufe bedienen lassen, hängt jedoch auch davon ab, welche Eingaben und Sinneskanäle ich im Alltag nutze.

Ein Einstieg, der mehrere Lernwege offenlässt

StudySmarter ist nicht auf eine einzige Methode festgelegt. Ich kann Lernkarten anlegen, Notizen sammeln, Lernzettel verwenden und einen Lernplan aufbauen. Diese Kombination ist besonders praktisch, wenn ich ein Thema zunächst in eigenen Worten zusammenfasse, daraus anschließend Fragen bilde und die Wiederholung in meine Woche einordne.

Gerade diese Verbindung unterscheidet die App von einer einfachen Notiz-App. In einer gewöhnlichen Notizsammlung liegen Informationen oft nebeneinander, ohne dass daraus ein konkreter Lernablauf entsteht. Bei StudySmarter denke ich eher in Schritten: Stoff erfassen, verdichten, abfragen und später gezielt wiederholen. Das ist kein automatischer Ersatz für gute Lernplanung, aber die App unterstützt diesen Ablauf deutlich besser als ein loses Dokument.

Die Oberfläche wirkt auf mich dann am zugänglichsten, wenn ich bereits weiß, was ich lernen möchte. Für ein konkretes Fach oder eine Prüfung kann ich mich auf Karteikarten und Lernzettel konzentrieren, statt alle Bereiche gleichzeitig zu nutzen. Mein Tipp ist deshalb, am Anfang nicht sofort jedes Werkzeug auszuprobieren. Ich würde zuerst ein einziges Fach anlegen, eine kleine Kartensammlung erstellen und erst danach entscheiden, ob Notizen oder der Lernplan wirklich gebraucht werden.

Lesbarkeit hängt stark vom eigenen Material ab

Die Lesbarkeit ist nicht nur eine Frage der App, sondern auch der Inhalte, die ich selbst erstelle oder übernehme. Kurze Fragen auf Karteikarten lassen sich meist leichter erfassen als lange Textblöcke. Wer ganze Kapitel in eine Karte packt, macht sich die Wiederholung unnötig schwer. StudySmarter belohnt daher eine klare eigene Struktur: eine Frage, eine zentrale Antwort und möglichst wenig Nebentext.

Für Lernende, die schnell ermüden oder Schwierigkeiten mit langen Textflächen haben, ist diese Aufteilung ein echter Vorteil, sofern sie konsequent genutzt wird. Ich kann den Stoff in kleine Einheiten zerlegen und muss nicht jedes Mal eine komplette Seite lesen. Gleichzeitig kann die Vielzahl an vorhandenen Lernmaterialien dazu führen, dass ich mehr auswähle, als ich tatsächlich durcharbeiten kann. Eine kleinere, selbst geprüfte Sammlung ist oft hilfreicher als ein großer Vorrat ungefilterter Inhalte.

Auch der Lernplan sollte nicht als dekorative Funktion behandelt werden. Ich würde dort lieber wenige realistische Einheiten eintragen als jeden Tag mit einem übervollen Programm zu beginnen. Besonders für Menschen mit wechselnder Konzentration ist ein flexibler Plan sinnvoller als ein starres Versprechen. Wenn ein Tag nicht funktioniert, sollte der Plan angepasst werden, statt dass die App zusätzlichen Druck erzeugt.

Wo die Navigation anstrengend werden kann

Die Stärke von StudySmarter ist zugleich eine mögliche Schwäche: Die App möchte viele Aufgaben abdecken. Zwischen Lernkarten, Notizen, Lernzetteln und Planung kann die Orientierung mehr Aufmerksamkeit verlangen als bei einer spezialisierten Karteikarten-App. Ich würde deshalb regelmäßig aufräumen und abgeschlossene Themen aus dem unmittelbaren Blickfeld nehmen.

Für Personen, die klare, immer gleich bleibende Abläufe benötigen, ist das wichtig. Ein fester Startpunkt hilft: zuerst das Fach öffnen, dann eine kurze Wiederholung durchführen und erst danach neue Inhalte bearbeiten. So wird aus einer umfangreichen Lernumgebung ein wiederholbarer Ablauf. Ohne diese persönliche Routine kann die App eher wie ein digitales Regal wirken, in dem vieles vorhanden ist, aber nicht automatisch zur passenden Zeit auftaucht.

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Motorische und sensorische Anforderungen

Hier betrachte ich, welche Anforderungen beim Tippen, Lesen und längeren Arbeiten am Bildschirm entstehen. Für mich ist dabei wichtig, zwischen kurzen Wiederholungen und dem aufwendigeren Erstellen eigener Inhalte zu unterscheiden. Daraus ergibt sich die Frage, in welchen Situationen die mobile Lernweise praktisch ist – und wann ein ruhiger Arbeitsplatz die bessere Wahl bleibt.

Kurze Eingaben statt langer Schreibsitzungen

Im Vergleich zu einer klassischen Lernmappe kann die App körperlich entlastend sein, weil ich nicht mehrere Bücher, Hefte und Karteikästen gleichzeitig bereithalten muss. Kurze Eingaben für Fragen, Antworten oder Notizen lassen sich in kleinen Abschnitten erledigen. Das ist angenehm, wenn längeres Schreiben mit der Hand anstrengend ist.

Allerdings verschwindet die motorische Belastung nicht vollständig. Wer viele eigene Karteikarten erstellt, muss wiederholt tippen, auswählen und zwischen Ansichten wechseln. Bei eingeschränkter Feinmotorik kann eine große Sammlung dadurch mühsam werden. In diesem Fall würde ich die Erstellung in kurze Sitzungen aufteilen und nicht versuchen, ein komplettes Fach an einem Nachmittag einzupflegen.

Ein sinnvoller Arbeitsweg ist, zunächst nur die wichtigsten Prüfungsbegriffe zu erfassen. Danach kann ich die Sammlung schrittweise erweitern. Das spart nicht nur Eingaben, sondern zeigt auch schnell, ob die gewählte Kartenstruktur funktioniert. Ein häufiger Fehler ist, zu früh sehr viel Material anzulegen und erst später festzustellen, dass die Fragen zu lang oder zu ähnlich formuliert sind.

Bildschirm, Aufmerksamkeit und Reizniveau

Für Menschen, die auf lange Bildschirmzeiten empfindlich reagieren, hat das Lernen in kleinen Einheiten einen praktischen Vorteil. Karteikarten können eine kurze, klar begrenzte Aufgabe bieten, während Notizen und Lernzettel eher längere Konzentration verlangen. Ich würde diese Formate nicht beliebig mischen, sondern je nach Tagesform auswählen: Karteikarten für eine kurze Pause, Lernzettel für eine ruhige Arbeitsphase.

Die App ist dennoch kein automatisch reizarmes Lernmedium. Viele Inhalte, Bereiche und mögliche nächste Schritte können Aufmerksamkeit binden. Wer schnell von zusätzlichen Optionen abgelenkt wird, sollte Benachrichtigungen und Lernziele bewusst in die eigene Tagesroutine einordnen und nicht ständig zwischen verschiedenen Fächern springen.

Auch die Qualität der Darstellung hängt vom jeweiligen Lernmaterial ab. Selbst erstellte Karten kann ich übersichtlich formulieren. Bei übernommenen oder umfangreicheren Inhalten sollte ich vor dem Lernen prüfen, ob sie wirklich gut lesbar gegliedert sind. Für Personen mit Sehschwierigkeiten ist diese Kontrolle besonders wichtig, weil eine überladene Karte deutlich anstrengender sein kann als mehrere kurze Karten.

Audio, Tastatur und individuelle Geräteeinstellungen

Ich würde StudySmarter nicht allein deshalb auswählen, weil ich eine bestimmte sensorische oder motorische Unterstützung brauche. Entscheidend ist, wie gut die App mit den persönlichen Geräteeinstellungen und der eigenen Bedienweise zusammenspielt. Wer auf größere Systemschrift, Vergrößerung, eine externe Tastatur oder alternative Eingabemethoden angewiesen ist, sollte die wichtigsten Lernabläufe direkt auf dem eigenen Gerät testen.

Das ist keine grundsätzliche Abwertung, sondern eine praktische Grenze jeder mobilen Lernumgebung: Eine Funktion kann auf dem Papier vorhanden und trotzdem im eigenen Alltag unbequem sein. Besonders die Erstellung vieler Karten, das Wechseln zwischen Bereichen und das Bearbeiten längerer Texte sind gute Prüfstellen. Für reine Wiederholungen ist die Bedienung meist einfacher als für umfangreiche Inhaltserstellung.

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Situativer Zugang: Lernen zwischen Schule, Universität und Alltag

Dieser Abschnitt ordnet den Einsatz in den Alltag ein: Eine kurze Lerneinheit zwischen Terminen verlangt etwas anderes als die Vorbereitung auf eine Prüfung zu Hause. Ich zeige, wie ich Aufgaben nach verfügbarer Zeit und Konzentration auswählen würde, statt jede freie Minute mit anspruchsvollem Stoff zu füllen. Anschließend geht es darum, welche Grenzen und Zugangsbarrieren dabei bedacht werden sollten.

Ein realistischer Nachmittag vor einer Prüfung

Stell dir einen typischen Nachmittag vor: Am nächsten Tag steht eine Prüfung an, die Unterlagen liegen in mehreren Heften, und die Konzentration ist bereits begrenzt. Ich würde in StudySmarter nicht versuchen, den gesamten Stoff neu abzuschreiben. Stattdessen würde ich zuerst einen kurzen Lernzettel mit den zentralen Begriffen erstellen, daraus die unsicheren Punkte als Karteikarten formulieren und den Rest der Zeit für aktives Abrufen nutzen.

Der Vorteil dieses Ablaufs liegt darin, dass ich nicht nur lese. Ich muss entscheiden, was wichtig ist, eine Frage formulieren und anschließend feststellen, ob ich die Antwort wirklich aus dem Kopf kenne. Diese Arbeit ist anstrengender als bloßes Markieren, aber sie zeigt mir schneller, wo Lücken liegen. Der Lernplan kann dabei helfen, die Wiederholung nicht nur auf den Abend vor der Prüfung zu verschieben.

Für Schülerinnen und Schüler ist die App interessant, wenn mehrere Fächer parallel organisiert werden müssen. Studierende profitieren eher dann, wenn sie große Themen in kleinere Wiederholungseinheiten zerlegen. Für das Abitur kann die Kombination aus Lernzetteln und Karteikarten sinnvoll sein, weil sie sowohl Überblick als auch Detailabfrage unterstützt.

Unterwegs und bei wechselnder Energie

Eine mobile Lern-App ist besonders dann nützlich, wenn der Tagesablauf nicht an einem Schreibtisch stattfindet. Eine kurze Wartezeit kann für einige Karteikarten reichen, während ich für das Erstellen eines Lernzettels lieber eine ruhigere Umgebung wähle. Diese Unterscheidung ist wichtig: Nicht jede freie Minute eignet sich für anspruchsvolle Inhalte.

Wer häufig unterwegs lernt, sollte seine wichtigsten Materialien vorab öffnen und die eigene Verbindungssituation nicht dem Zufall überlassen. Ich würde außerdem nicht die gesamte Vorbereitung in kurze Unterbrechungen verlagern. Karteikarten eignen sich für Wiederholung, ersetzen aber nicht immer die konzentrierte Auseinandersetzung mit schwierigen Zusammenhängen.

Für Lernende mit unregelmäßiger Energie ist ein kleiner, erreichbarer Einstieg hilfreich. Fünf konzentrierte Minuten können besser sein als ein unrealistisches Ziel, das sofort entmutigt. StudySmarter unterstützt diesen Ansatz, weil die Inhalte in kleinere Einheiten aufgeteilt werden können. Die Verantwortung bleibt jedoch bei mir: Die App kann einen Ablauf anbieten, aber sie erkennt nicht automatisch, ob ich gerade überfordert, erschöpft oder nur unmotiviert bin.

Gemeinsame und persönliche Lernorganisation

In einer Klasse oder einem Studiengang kann es praktisch sein, Lernmaterialien nicht komplett allein aufzubauen. Gleichzeitig würde ich fremde Karten niemals ungeprüft als endgültige Wahrheit übernehmen. Eine unklare Formulierung, ein fehlender Zusammenhang oder ein fachlicher Fehler kann sich sonst direkt in meine Wiederholung einschleichen.

Mein bester Arbeitsweg ist deshalb eine Mischung: vorhandenes Material als Ausgangspunkt nutzen, wichtige Karten selbst kontrollieren und schwierige Antworten mit den eigenen Unterlagen abgleichen. Das spart Zeit, ohne die Verantwortung für den Lernstoff vollständig abzugeben.

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Verbleibende Barrieren und faire Grenzen

StudySmarter ist kostenlos startbar, enthält aber In-App-Käufe, die bei Abrechnung über Google Play zwischen 2,29 Euro und 299,99 Euro liegen können. Für mich bedeutet das: Vor einer intensiven Nutzung sollte ich prüfen, welche Funktionen im eigenen Lernalltag tatsächlich nötig sind. Wer nur einfache Wiederholungen und eigene Notizen möchte, sollte nicht automatisch annehmen, dass ein kostenpflichtiger Umfang den Lernerfolg entscheidet.

Die große Funktionsbreite kann außerdem eine mentale Barriere bilden. Menschen, die gerade erst mit digitalen Lernmethoden beginnen, brauchen möglicherweise länger, um eine passende Struktur zu finden. Eine einfache Papierkartei oder eine sehr reduzierte App kann in diesem Fall angenehmer sein, besonders wenn die Technik selbst vom Lernen ablenkt.

Auch bei komplexen Fächern gibt es eine Grenze der Karteikartenmethode. Vokabeln, Definitionen und Formeln lassen sich gut in Fragen verwandeln. Bei Beweisen, langen Rechenwegen oder Themen, die stark vom Zusammenhang abhängen, reichen einzelne Karten jedoch nicht aus. Ich würde StudySmarter dort mit eigenen Aufgaben, Lehrbüchern und ausführlichen Erklärungen kombinieren, statt jede Prüfungsvorbereitung auf kurze Abfragen zu reduzieren.

Wer ausschließlich mit Stift und Papier lernen kann oder möchte, wird in der App wahrscheinlich nicht dieselbe Ruhe finden. Handschriftliche Skizzen, Randnotizen und das physische Sortieren von Karten haben einen eigenen Wert. StudySmarter ist für mich deshalb kein vollständiger Ersatz für jede Lernform, sondern ein digitales Zentrum für Organisation und Wiederholung.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das macht die App grundsätzlich niedrigschwellig, sagt aber wenig darüber aus, ob die Lernweise für jedes Alter oder jede Lernvoraussetzung passt. Jüngere Lernende brauchen möglicherweise Unterstützung dabei, realistische Ziele zu setzen und Inhalte kritisch zu prüfen. Bei Kindern sollte die Nutzung daher nicht nur über die technische Freigabe beurteilt werden.

Zum Testzeitpunkt lief die App in Version 17.8.0 und benötigt mindestens Android 8.1. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte vor der Einrichtung prüfen, ob das eigene System unterstützt wird. Gerade für Menschen, die auf ein älteres oder gemeinsam genutztes Gerät angewiesen sind, kann die technische Voraussetzung wichtiger sein als die Funktionsliste.

Mein inklusives Urteil zur Lernapp

Nach meiner Einschätzung ist StudySmarter besonders stark, wenn ich verschiedene Lernschritte an einem Ort verbinden möchte: Notizen für den Überblick, Lernzettel zum Verdichten, Karteikarten für aktives Erinnern und einen Lernplan für die zeitliche Ordnung. Die größte Stärke ist nicht ein einzelnes Werkzeug, sondern der Übergang zwischen diesen Werkzeugen.

Für unterschiedliche Fähigkeiten bietet diese Struktur echte Möglichkeiten. Kurze Karten können lange Textabschnitte ersetzen, Lernmaterial lässt sich in kleinere Portionen teilen, und die mobile Nutzung passt zu wechselnden Tagesabläufen. Menschen mit begrenzter Schreibausdauer können Inhalte schrittweise erfassen, während Lernende mit starkem Organisationsbedarf mehrere Fächer in einem System bündeln.

Gleichzeitig ist die App nicht automatisch barrierefrei oder für jede Person gleich bequem. Die Menge an Bereichen kann überfordern, längere Eingaben können motorisch anstrengend sein, und die Qualität der Lernmaterialien hängt stark von ihrer Gestaltung ab. Wer besondere Anforderungen an Schrift, Bedienung oder Reizarmut hat, sollte die zentralen Abläufe auf dem eigenen Gerät ausprobieren, bevor die komplette Lernorganisation umgestellt wird.

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Ich würde StudySmarter Schülerinnen und Schülern, Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studierenden empfehlen, die ihre Wiederholung systematischer gestalten möchten, aber keine reine Karteikarten-App suchen. Besonders sinnvoll ist die App für Menschen, die bisher zwischen Notizbuch, losen Dokumenten und einzelnen Lernkarten wechseln und daraus einen nachvollziehbaren Ablauf machen wollen.

Weniger passend ist sie für Personen, die nur eine sehr einfache To-do-Liste brauchen, ausschließlich handschriftlich lernen oder bei umfangreichen Oberflächen schnell den Fokus verlieren. In diesen Fällen kann eine kleinere Speziallösung die bessere Wahl sein. Für alle anderen lohnt sich ein vorsichtiger Einstieg: ein Fach, wenige Karten, ein realistischer Lernplan und regelmäßiges Aufräumen.

Mein Fazit fällt damit klar aus: StudySmarter ist eine vielseitige kostenlose Lern-App von Vaia, die sich im Alltag durch ihre Verbindung aus Organisation und Wiederholung bewährt. Ich würde sie nicht als automatische Lösung für schlechte Lerngewohnheiten betrachten, aber als gut anpassbares Werkzeug, das mir hilft, aus verstreuten Unterlagen einen konkreten Lernprozess zu machen. Die durchschnittliche Bewertung von 4,0 und die große Verbreitung passen zu diesem Bild: viele nützliche Möglichkeiten, aber der persönliche Umgang mit der Oberfläche entscheidet darüber, ob daraus wirklich entspannteres und zugänglicheres Lernen wird.

Häufig gestellte Fragen zu StudySmarter: Lernen mit KI

01

Was ist StudySmarter: Die Lernapp und für wen eignet sie sich?

StudySmarter ist eine digitale Lernplattform für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie alle, die sich selbstständig auf Prüfungen, Klausuren oder andere Lernziele vorbereiten möchten. Die App kombiniert Lernkarten, Zusammenfassungen, Notizen, Lernpläne und Übungsfunktionen in einer Oberfläche. Besonders praktisch ist sie, wenn du deine Lernmaterialien zentral organisieren und unterwegs auf Smartphone oder Tablet wiederholen möchtest.

02

Welche Lernfunktionen bietet StudySmarter?

In StudySmarter kannst du eigene Lernkarten erstellen, Notizen anlegen, Dokumente und Lernmaterialien organisieren sowie Lernpläne für bestimmte Prüfungen oder Fächer aufbauen. Je nach Inhalt stehen außerdem bereits erstellte Karteikarten und Zusammenfassungen aus der Community zur Verfügung. Die App unterstützt damit verschiedene Lernmethoden, ersetzt aber nicht automatisch das gründliche Durcharbeiten deiner Unterrichts- oder Studienunterlagen.

03

Ist StudySmarter kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

StudySmarter kann grundsätzlich kostenlos genutzt werden, wobei der genaue Funktionsumfang von der jeweiligen Version und dem verwendeten Konto abhängt. Für bestimmte Premium-Funktionen, zusätzliche Lerninhalte oder erweiterte Werkzeuge können kostenpflichtige Abonnements angeboten werden. Vor dem Abschluss solltest du die Preisangaben, Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigungsbedingungen im jeweiligen App Store sorgfältig prüfen.

04

Kann ich mit StudySmarter auch ohne Internetverbindung lernen?

Viele Lerninhalte lassen sich für die spätere Nutzung vorbereiten oder teilweise offline verwenden, allerdings kann der verfügbare Offline-Umfang von Funktion, Gerät und App-Version abhängen. Für Synchronisierung, neue Inhalte, Community-Materialien oder cloudbasierte Funktionen wird in der Regel eine Internetverbindung benötigt. Es empfiehlt sich daher, wichtige Karteikarten und Unterlagen vor einer Reise oder Lernsession herunterzuladen beziehungsweise zu testen.

05

Sind die Inhalte in StudySmarter zuverlässig und für Prüfungen geeignet?

StudySmarter enthält sowohl offizielle oder redaktionell bereitgestellte Materialien als auch Inhalte, die von Nutzerinnen und Nutzern erstellt wurden. Deshalb können Qualität, Aktualität und fachliche Genauigkeit unterschiedlich ausfallen. Die App eignet sich gut als Ergänzung zum Lernen, sollte aber nicht die einzige Informationsquelle sein. Vergleiche wichtige Angaben immer mit deinen Vorlesungsunterlagen, Schulbüchern oder den Vorgaben deiner Lehrkraft.

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Vorteile

  • Übersichtliche Lernstatistiken zeigen Fortschritte und motivieren zum Dranbleiben.
  • Lernmaterialien lassen sich nach Fächern
  • Kursen und Prüfungen gut organisieren.
  • Viele Inhalte können offline genutzt werden
  • was unterwegs Datenvolumen spart.
  • Gemeinsames Lernen und Teilen von Notizen erleichtert die Prüfungsvorbereitung.
  • Erinnerungen helfen dabei
  • Lernziele und anstehende Prüfungen im Blick zu behalten.

Nachteile

  • Einige Funktionen und Inhalte sind nur mit einem kostenpflichtigen Abo verfügbar.
  • Die große Materialauswahl kann anfangs unübersichtlich und schwer zu durchsuchen sein.
  • Qualität und Aktualität der von Nutzern erstellten Inhalte können unterschiedlich ausfallen.
  • Werbung und Premium-Hinweise können den Lernfluss in der kostenlosen Version stören.
  • Für die Synchronisierung und viele Funktionen ist ein zuverlässiges Konto erforderlich.
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